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  • Hinweis in Wikipedia, Seite „Heinrich Harmjanz“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 10. Februar 2015, 12:53 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Heinrich_Harmjanz&oldid=138687507 (Abgerufen: 13. Februar 2015, 23:16 UTC):
    "Harmjanz musste 1944 auf Betreiben des Amtes Rosenberg seine wissenschaftspolitischen Ämter aufgeben, weil seine Habilitationsschrift angeblich die Arbeit eines jüdischen Wissenschaftlers, Wilhelm Jerusalem, plagiierte.[2]
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    [2] Carsten Klingemann: Soziologie im Dritten Reich. Nomos-Verlag, Baden-Baden 1996, ISBN 3-7890-4298-6, S. 254 f."
  • Rheinischer Merkur, 11. August 2000, S. 9. Eine Frage der Weisheit (Hermann Horstkotte) "Besonders schlau hatte sich Heinrich Harmjanz gewähnt, bis 1943 Reichsministerium für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung und Professor für Volkskunde in Frankfurt am Main. Die Habilitationsschrift, mit der er sich zum Hochschullehrer qualifiziert hatte, beruhte weitgehend auf einer ungenannten Doktorarbeit eines 'Nichtariers'. Zwar galt es seinerzeit als unschicklich, sich auf Autoren jüdischer Herkunft zu berufen, dennoch war Harmjanz mit dem Nachweis des geistigen Diebstahls im Hochschulbereich erledigt. Er verlor beide Posten. 'Man setzte ihm die Pistole auf die Brust', erläutert der Tübinger Wissenschaftshistoriker Gerd Simon. Der Schwindler musste sich zum Kriegsdienst melden. Nominell blieb er Professor 'z.W.' (zur Wiederverwendung), aber er wartete bis Kriegsende und auch danach vergeblich auf eine zweite Chance."