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Hallo allerseits! Einige VroniPlag Wiki Aktivisten haben festgestellt, dass ein "HistorioPlag" Bericht bei VroniPlag Wiki schon passen würde. Die Frage ist, ob wir rüberziehen, hier weitermachen und Links anlegen, oder einfach hier bleiben. Ich habe eine Tabelle mit 75 Namen aus Schumanns Zusammenstellungen (!), soll ich sie hier ergänzen, oder als Basis für ein Aufbau bei VPW nutzen? Bin noch unentschlossen. WiseWoman (Diskussion) 14:25, 24. Aug. 2013 (UTC)

Ich habe eine sortierbare Übersicht begonnen, mit der man, finde ich, auf Namen-, Orts- und Jahresregister verzichten kann (alle drei Register sind unsystematisch gepflegt) und zusätzlich die Arbeit von Schumann auf VroniPlag Wiki verlinken. Wenn diese Übersicht vollständiger ist, könnt man als ersten Schritt mit dieser auf VroniPlag Wiki umziehen und dann eine einheitlichere Seitenstruktur aufbauen. Singulus (Diskussion) 14:43, 24. Aug. 2013 (UTC)


[Weiß gerade gar nicht recht, wohin bzw. in welchem Wiki ich die folgenden Überlegungen am besten posten sollte, daher jetzt einfach mal hier:]

@ Singulus: Vielen Dank für Dein Engagement! Ja, strukturelle Vereinheitlichungen der Datensätze sind unbedingt erforderlich, allerdings möchte ich mich dabei mit Aktivitäten selbst lieber zurückhalten; das ist eher was für "Strukturierungsprofis". Grundsätzlich fände ich es aber gut, wenn dabei eine gewisse Flexibilität bzw. variable Sortierbarkeit/Differenzierung möglich wäre, auch etwa für Fragen wie:

  1. War es ein "Fall" mit/ohne Konsequenzen bzw. konkreter mit/ohne universitärer Untersuchung bzw. Aberkennung?
  2. War es "nur" ein Vorwurf bzw. eine Kontroverse - bzw. lässt sich sagen, wer dabei "Recht hatte"? (Wie sollte etwa Clarus vs. Burdach (Leipzig 1799/1800) am besten erfasst werden - ich hatte diese interessante Kontroverse hier bisher weggelassen.)
  3. Ging es um eine Dissertation oder eine Habilitationschrift oder um ein Fachbuch oder einen Aufsatz (analog zu heutigen Fällen wie Jam oder den Aufsatz Bj), sollen Plagiate bei den beiden letztgenannten Textsorten auch berücksichtigt werden [es gäbe jedenfalls Material/Hinweise auch zu solchen Fällen]
  4. Sollte immer angegeben/markiert werden, ob zu einem Fall nur mehr oder weniger historische Informationen neutral referiert werden bzw. ob es dazu auch eine heutige Faktenüberprüfung/Fragmentierung gibt o.ä.?
  5. Wenn man die Aufbereitung/Erläuterung der einzelnen Fälle möglichst leserfreundlich und nachvollziehbar-verständlich gestalten will, wie sollte dann am besten die Präsentation strukturiert sein?
  6. Sollte es zu jedem Fall vlt.
    a) eine datensatzartige Kurzfassung und dazu
    b) eine gegliederte längere Präsentation/Veranschaulichung geben, wie ich letzteres bisher im VP-Forum gemacht habe:
    1. Quelle und Quellenzitat mit Hinweis auf den/die betr. Text(e)
    2. bibliogr. Angaben zu den betr. Texten (Plagiat/Plagiatsquelle(n))
    3. Anmerkungen zu dem Fall?
    Ist diese Grundform für die längere Veranschaulichung sinnvoll oder wäre eine andere Anordnung unter dem Kriterium der Leserfreundlichkeit - die bei allen struktuellen und inhaltlichen Bemühungen im Mittelpunkt stehen sollte - besser?

Antworten wären auch noch auf Fragen zu finden wie etwa:

  1. Sollte man bei manchen [z.B. 'noch-nicht-ganz-so-historischen'] Fällen mit einer Namensnennung vielleicht zurückhaltend(er) als bei anderen sein (und wie sollte diese Zurückhaltung ggf. konkret aussehen)?
  2. Ab wann kann man Fälle/Vorwürfe/Kontroversen überhaupt als "historisch" betrachten und was könnte als Kriterium taugen:
    1. Fälle aus der "Ära vor KTG"?
    2. Fälle, die abschließend von Universitäten entschieden wurden?
    3. Fälle, bei denen die Beteiligten/Verfasser tot sind?
    4. Fälle, die länger als XX Jahre zurückliegen?
  3. Und auch: Welche Funktion soll dieses Wiki haben, wenn es bei VP - was ich sehr gut fände - auch eine "historische Ecke/Sektion" geben kann? Wäre es dann nicht im Grunde entbehrlich? Gut denkbar wäre allerdings das Wiki als Arbeitsplattform zum "Zusammenbauen" von Falleinträgen, die dann jeweils mit einem einzigen "trockenen" Edit ohne jede Nachbearbeitungsnotwendigkeit bei VP plaziert werden könnten (das würde dann auch dort weniger von den aktuellen Fällen ablenken, d.h. weniger den dortigen "Normalbetrieb" stören).

Fragen über Fragen, die sich aber praktikabel beantworten lassen dürften. Wie auch immer: Es gäbe wirklich sehr viele (und dabei auch etliche hochinteressante!) historische Fälle, die sich dokumentarisch aufbereiten und und mit erläuternden Detail- und Hintergrundinformationen anreichern ließen.

-- Schumann (Diskussion) 15:59, 24. Aug. 2013 (UTC) (Kann aber auch gut sein, dass ich bei einigen Punkten etwas zu kompliziert gedacht habe und in der Praxis alles viel einfacher wäre ... ;-)

HeidelbergBearbeiten

Ich bin nächste Woche (2.9.-5.9.) im Universitätsarchiv Heidelberg, um mehr über Fritz Althans, Heinrich Barth und Adolf Kleebauer zu suchen. Sollte es weitere Fälle aus Heidelberg geben, bitte ich um Nachricht, weil ich Zugang zum Dekanats- und Rektoratsakten habe. WiseWoman (Diskussion) 22:55, 27. Aug. 2013 (UTC)

Der Fall Alois Fritz (Diss. 1916, Aberk. 1923) wäre noch interessant. Heidelberg hatte damals zeitweilig den Ruf einer "Doktorfabrik" - vielleicht gab es insbes. an der Philos. Fak. noch weitere bisher unbekannte Fälle von Plagiaten bzw. plagiatsbedingten Aberkennungen und geben die Akten darüber Auskunft? -- Schumann (Diskussion) 04:01, 28. Aug. 2013 (UTC)
Fritz Altmann können wir streichen, er verlor sein Dr. wegen Betrug, Heinrich Barth wegen Verlust der Staatsbürgerrechte. Aber ich habe viel Material über Adolf Kleebauer und Alois Fritz bekommen (obwohl die Akte wo Fritz drin ist sehr stark beschädigt ist - Wasserschaden, Papierfraß, Dreck, Akten rausgerissen). Und es gibt in der Tat einen sonderbaren Fall eines Dr. phil. Dr. theol. Dr. jur. Dr. habil. theol., wo sich der Habilitation als Plagiat erwies, und daher die Doktorarbeiten anzusehen waren.Hans-Georg Gadamer hat für den Dr. phil. ein Plagiatsgutachten angefertigt, der leider nicht in den Akten ist. Gadamers umfangreiche Nachlass ist in Marbach. Die Akte in Heidelberg ist voll mit Mahnungen, aber kein Beschluß zu finden, außer ein handschriftlicher Notiz in Kurzschrift auf einer Tagesordnung. Kopie ist angefordert. Sonst habe ich viele Seiten Material, die jetzt geordnet werden will, das dauert noch. Die Juristen haben vorzügliche Akten geführt, die Philosophen chaotiche, die Theologen nahmen wohl an, dass der Herrgott bereits alles weiß und haben einen unglaublichen Kuddelmuddel zusammengeheftet. WiseWoman (Diskussion) 22:57, 6. Sep. 2013 (UTC)
Interessante Ausbeute, bes. der Gadamer-Bezug …
Vermutung: Wenn man noch ein wenig weiter "sammelt", könnten evtl. noch weitere historische Fälle hinzukommen, zu denen dann vielleicht ebenfalls eine Recherche im DLA sinnvoll wäre. Könnte dann quasi 'gebündelt' erfolgen. -- Schumann (Diskussion) 15:03, 7. Sep. 2013 (UTC)

GroßbritannienBearbeiten

Es könnte sich lohnen, die Oxford Dictionary of National Biography auszuwerten. Eine Suche nach "plagiarism" ergab 193 Treffer, darunter natürlich auch viele Fälle aus Musik, Malerei und Literatur. In den Religionsstreitigkeiten des 17. Jahrhunderts scheinen Plagiatsvorwürfe gehäuft und oft auch berechtigt als Mittel der Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Gegner gebraucht worden zu sein. Habe leider gerade nicht die Zeit, das selbst weiter zu verfolgen. Auch andere biographische Datenbanken könnten ähnlich ergiebig sein. PlagProf:-) (Diskussion) 20:10, 28. Aug. 2013 (UTC)

Zeitungsartikel 1794, 1817 und 1821Bearbeiten

Wie/wo könnte man denn diese historische Artikel über Missstände und Unzulänglichkeiten berücksichtigen (hatte sie letztes Jahr - abgesehen von Wikipedia-Links - bei der Transkription ohne weitere Anm. gelassen weil im Grunde selbsterklärend)?
Und wie steht es mit journalistisch-literarischen Beiträgen zu historischem Ghostwritertum (hier ein Beispiel mit allerdings noch nicht ausgearbeiteten Anmerkungsteil)? -- Schumann (Diskussion) 12:18, 1. Sep. 2013 (UTC)

Ich bin für eine Hauptseite, z. B. mit der Überschrift "Historisch-Anekdotisches und Randnotizen". Dies Seite auf der Homepage angeben, vielleicht sogar vor Literatur. Auf der Haupseite dann Jahr und kurzes Zitat als Anreiz, verlinkt auf Unterseite. Vieleicht mach ich einfach einen konkreten Vorschlag. Singulus (Diskussion) 10:47, 8. Sep. 2013 (UTC)

Historische Plagiatsdefinitionen und enzyklopädische EinträgeBearbeiten

Was zu diesem Wiki auch prima passen würde, wäre eine gezielte umfangreiche Sammlung von historischen Plagiatsdefinitionen, Stichworteinträgen in Enzyklopädien, Lexika und anderen Nachschlagewerken aller Zeiten und Sprachen – chronologisch und/oder nach Sprachen und/oder Ländern geordnet. Da inzwischen vieles online vorliegt, dürfte sich auch recht vieles finden lassen, etwa Suchtreffer wie:

  • Grosses vollständiges Universal Lexicon Aller Wissenschafften und Künste [Zedler'sches Universal Lexikon], Bd. 28, Leipzig/Halle 1741, Sp. 612 f. (PDF) (Transkript)
"PLAGIARIUS LITTERARIUS, der gelehrte Dieb, wird unter den Gelehrten derjenige geheissen, der eines andern Sachen abschreibet, und vor seine eigene Arbeit ausgiebet, anbey aber den rechten Autorem, woraus er seine Nachrichten und Künste gezogen, nicht nennet. Und diese Gewohnheit heißt Plagium Litterarium, der gelehrte Diebstahl. [...]"
  • Johann Daniel Friedrich Rumpf: Vollständiges Wörterbuch zur Verdeutschung der, in unsere Schrift- und Umgangssprache eingeschlichenen fremden Ausdrücke, 2., verm. und verb. Aufl., Berlin 1819, S. 239 (PDF)
"Plagiarius, s. Bücherausschreiber, Abschmierer, Gedankendieb, Gedankenräuber, gelehrter Dieb; Plagium, Plagiat, der gelehrte Diebstahl, Gedankenraub, Ausschreiberei, Abschmiererei; in der Rechtssprache, Menschenraub, Menschendiebstahl."
  • usw.

-- Schumann (Diskussion) 15:06, 7. Sep. 2013 (UTC)

ThemenbibliografieBearbeiten

Wäre auch Platz für Titel wie der folgende (in denen sich eher vertreut Hinweise zum Thema wiss. Arbeiten + Fehlverhalten + P) und wo ließen die sich einordnen (neue Rubrik?):

  • Wilhelm Bleek/Lothar Mertens: DDR-Dissertationen. Promotionspraxis und Geheimhaltung von Doktorarbeiten im SED-Staat, Opladen 1993 [259 S., Literaturverz.: S. 240-250; dazu 1993 ein ZEIT-Artikel: "Sehr oft findet sich das Motiv der Geheimhaltung bei der Person des Verfassers oder des Doktorvaters. [...] Eher barmherzige Motive vermuten die Bochumer Forscher aufgrund von Hinweisen ostdeutscher Kollegen bei den Arbeiten, die man wegen ihrer fachlich ungenügenden Qualität besser nicht offenlegen wollte."]

-- Schumann (Diskussion) 15:42, 16. Sep. 2013 (UTC)

Solche Spezialbibliographien sollten in jedem Fall Ihren Platz bekommen. Ich habe mal etwas auf Lit:Home weiterstrukturiert. Als Nächstes sollten die Spezialbibliographien jeweils eine eigene Seite bekommen und nicht auf Lit:Home direkt bearbeitet werden. Offen scheint mir noch zu sein mit welcher Struktur man die auf eine Quelle bezogenen Kommentare oder Auszüge speichert. Jedenfalls sollte so etwas wie der Zeit-Artikel nicht untergehen. Singulus (Diskussion) 07:24, 21. Sep. 2013 (UTC)

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